Der Süden erliegt einer "Scooter"-Plage

Die Anzahl der Scooter-Fahrer nimmt ständig zu

Die Touristen wollen anscheinend nicht mehr laufen, sondern mieten sich in den Gemeinden Arona und Adeje zunehmend mehr Elektro-Scooter zum Fahren und verursachen ständig neue Probleme. Die Scooter befinden sich überall, auf den Strassen, sogar auf der Autobahn, belästigen Fussgänger, verursachen Unfälle mit anderen Fahrern und Taxis und letztlich fuhr sogar einer durch die Fensterscheibe eines Geschäftslokales. Die Sicherheit der Bürger und Touristen ist dadurch permanent gefährdet.

Die Grundidee lag darin, den Anwohnern und Urlaubern mit gesundheitlichen Einschränkungen, eine besser Mobilität zu gewährleisten.

Die beiden Gemeinden Arona und Adeje wollen jetzt gemeinsam einen Plan gegen diese "Plage" entwickeln.

Der letzte unangehme Vorfall ereignete sich letztes Wochende, als in Playa de Las Américas einer dieser Scooter in die Schaufensterscheibe einer Boutique gefahren ist. Kurz davor hatten noch einige Passanten vor dem Schaufenster gestanden. Obwohl keine Personen zu Schaden gekommen sind, hat das Geschäft einen großen Schaden erlitten. Dabei handelte es sich nicht um den  Ersten Vorfall dieser Art. Vor einigen Monaten fuhr ein Tourist mit seinem Scooter auf die Südautobahn, sehr zum Esrtaunen der Autofahrer. Das entsprechende Video dieses Kamikazefahrers konnte in mehreren sozialen Netzwerken bestaunt werden. 

Nach Aussage des Polizeisprechers verhängen die Beamten regelmäßig Strafen und beschlagnahmen sogar die Scooter. In der Zone der Strände gehört es inzwischen zu ihren Hauptaufgaben die Scooterfahrer zu kontrollieren. 

Es soll nun überprüft werden, inwieweit die Vermietung von diesen Gerätschaften besser kontrolliert werden kann und ob die geltenden Vorschriften diese Aktivität überhaupt zulassen oder nicht.

 

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